Tirol
Alpbachtal Seenland
Unbenanntes Dokument Winter

Knirschender Pulverschnee und traumhafter Firn auf 45 km Skipisten warten auf Ski- und Snowboardfahrer, unberührte Sonnenhänge verlocken zum Tourengehen. 22 km gepflegte Loipen führen den Langläufer durch romantische Landschaften, dem Winterwanderer erschließt sich eine Postkartenidylle. Und ein zünftiges Après-Ski gehört auch dazu. Außerdem dutzende von weiteren Schigebieten (Zillertal, Achensee, Wildschönau) nur wenige Kilometer entfernt.

Alpbach - die Fakten

  • Das Dorf mit 2.300 Einwohnern liegt  in 1.000 Meter Seehöhe auf einem sonnigen Plateau des Alpbachtales.
  • 1983 wurde Alpbach aufgrund seines einheitlichen Holzbaustiles und der Blumenpracht zum "Schönsten Dorf Österreich" gewählt.
  • Im Jahre 1993 erhielt das Bergdorf im Rahmen eines europäischen Blumenschmuck- Wettbewerbes den Titel "Schönstes Blumendorf Europas
Alpbach - Das Dorf der Denker

Im August 1945 wurden von Otto Molden und Dozent Simon Moser in Alpbach die ersten Internationalen Hochschulwochen Europas nach dem Kriege veranstaltet. Seitdem findet alljährlich im Monat August das vom Österreichischen College organisierte "Europäische Forum Alpbach" statt.

Die vom Ambiente des Alpbachtales mitgeprägte Atmosphäre einer freien, geistigen Gemeinschaft hat über Jahrzehnte hinweg Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Politik angezogen, die das Denken ihrer Zeit geprägt haben: Ernst Bloch, James Buchanan, Ralf Dahrendorf, Gottfried von Einem, Friedrich August von Hayek, Kardinal Franz König, Konrad Lorenz, Karl Raimund Popper, Erwin Schrödinger, Fritz Wotruba, Indira Gandhi, Jacques Delors, Yitzak Rabin, Bruno Kreisky und viele andere.

Lange Zeit lebte hier die Schriftstellerin Alma Holgersen. Arthur Koestler errichtete das sogenannte "Schreiberhäusl". Von 1939 bis zu seinem Tode (1982) wohnte und arbeitete der Maler Werner Scholz in Alpbach. Auf dem Dorffriedhof liegt Nobelpreisträger Erwin Schrödinger begraben.

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